Musik in Olper Kirchen

Musik in Olper Kirchen: Programm

 

Tag / Datum / Uhrzeit

 

Veranstaltung OrtMitwirkende 

Sonntag, 02.06.2024, 17.00 Uhr

Konzert für Trompete und OrgelSt. Martinus Olpe

Dr. Annemarie Sirrenberg, Orgel - Bergneustadt

Dr. Markus Müller, Trompete -

Reichshof

 

 Sonntag, 09.06.2024, 17.00 Uhr
 Konzert für Viola und OrgelSt. Nikolaus Olpe-Rehringhausen

Semjon Kalinowsky, Viola - Lübeck

Konrad Kata, Orgel - Lübeck

 

KONZERT FÜR TROMPETE UND ORGEL IN ST. MARTINUS OLPE

 

Dr. Markus Müller aus Reichshof und seine langjährige Belgeiterin an der Orgel, Kreiskantorin Dr. Annemarie Sirrenberg aus Bergneustadt spielen am Sonntag, 02.06.2024 um 17.00 Uhr in St. Martinus Olpe Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Buonaventura Viviani, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Egar Arro und Andrea Grossi.

Herzliche Einladung

 

Hier das Programm und die Biographien:

 

Konzert für Trompete und Orgel

am Sonntag, 02.06.2024, 17 Uhr in St. Martinus, Olpe

 

Andrea Grossi (um 1660 – 1696)

 Sonata decima in D opus 3, Nr. 10

Bearbeitung: Michel Rondeau, Annemarie Sirrenberg

Vivace – Andante – Grave – Presto

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Partite diverse sopra: O Gott, du frommer Gott BWV 767

(Choral und 8 Variationen)

 

Giovanni Buonaventura Viviani (1638 – 1693)

Sonata prima

Larghetto – Moderato – Largo – Andante – Largo

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Orgelsonate in A op. 65 Nr. 3

Con moto maestoso – Andante tranquillo

 

Egar Arro (1911 – 1978)

Viis Kontrasti orelile

(„Fünf Kontraste für Orgel“)

Largo – Allegro assai – Lento – Presto – Allegro

 

Andrea Grossi

Sonata in D opus 3, Nr. 11

Bearbeitung: Michel Rondeau, Annemarie Sirrenberg

Vivace – Adagio – Grave (Trp. Tacet) – Allegro e spirituoso

 

Durch Ihre Kollekte am Ausgang unterstützen Sie die Arbeit des Vereins „Musik in Olper Kirchen e.V.“

 

Trompete – Dr. Markus Müller, Reichshof

Orgel – Kreiskantorin Dr. Annemarie Sirrenberg, Bergneustadt

 

Dr. Markus Müller, promovierter Maschinenbauingenieur, erlernte das Trompetenspiel im Posaunenchor Heidberg. Von der Musikschule Gummersbach wechselte er zum mehrjährigen Unterricht an die Kölner Oper und später zu Prof. Otto Sauter. Neben seiner selbstständigen Ingenieurtätigkeit unterstützt er klassische Orchesterkonzerte im Bergischen und im Siegerland. Mit dem Oberbergischen Kammerorchester hat er die CD „Barocke Trompetenkonzerte“ eingespielt. Bei kirchlichen Veranstaltungen ist er als Trompetensolist mit Orgel unterwegs. Zudem spielt er 1. Trompete im Blechblasensemble tuba mirum. 10 Jahre war er Trompetenlehrer an den Musikschulen Bergneustadt und Waldbröl.

 

Dr. Annemarie Sirrenberg wurde in Dresden geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Kirchenmusik, Orgel u.a. bei Professor Martin Strohhäcker und Steffen Walther. Sie schloss 1998 mit dem B-Examen ab. 1997/98 war sie Chorleiterin und Organistin der ev.- reformierten Gemeinde Dresden und von 1998 bis 2017 Kirchenmusikerin der Ev.- Luth. Kirchgemeinde Neustadt in Sachsen.

Von 1999-2003 folgte ein Aufbaustudium an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale, Orgel u.a. bei Professor Volker Bräutigam und Linde Mothes, das mit dem A-Diplom beendet und in Orgel-Improvisation mit 1,0 „mit Auszeichnung“ bewertet wurde. Annemarie Sirrenberg besuchte verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Professor Almut Rössler (Olivier Messiaen) und Professor Ludger Lohmann (romantische Orgelmusik). Von 2008 bis 2017 war sie Lehrbeauftragte für Liturgisch Orgel und Orgelliteraturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. 2016 erfolgte die Promotion zur Dr. phil. an der musikpädagogischen Fakultät der Hochschule für Theater und Musik Leipzig mit einer Arbeit über sächsische Kirchenchöre. Seit 2016 war sie Mitglied des Werkrates des Sächsischen Kirchenchorwerkes. 2017 wechselte Annemarie Sirrenberg in die Kirche im Rheinland. Aktuell ist sie Kirchenmusikerin der ev. Impuls-Kirchengemeinde Lieberhausen-Bergneustadt und Kreiskantorin des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger.

KONZERT FÜR VIOLA UND ORGEL

 

Am Sonntag, 09.06.2024 geben die beiden renommierten Lübecker Musiker Semjon Kalinowsky, Viola und Konrad Kata, Orgel um 17.00 Uhr an der Englischen Barockorgel zu St. Nikolaus in Olpe-Rehringhausen ein Konzert mit Musik aus 3 Jahrhunderten.

 

Zum Programm:

"1904 veröffentlichte der deutsche Schriftsteller Oscar A. H. Schmitz seinen Essay „ Das Land ohne Musik“,        in dem er den Engländern eigene Musik abgesprochen, und somit einen gängigen Vorurteil verbalisiert hat.
Bereits damals könnte man den Thesen des deutschen Autors das Wirken von
seinen Zeitgenossen, den britischen Komponisten Edward Elgar, Arthur Sullivan, Charles Villiers Stanford, Charles Hubert Parry, Gustav Holst und Percy Grainger entgegen stellen. Blicke man zurück, so würde man Namen wie Henry Purcell, Thomas Tallis oder William Lawes entdecken, sowie den von Mozart geschätzten Komponisten Thomas Linley.
Aber die Vorurteile sind bekanntlich schwer zu bekämpfen, und so wurde das Land, wo um 1580 von einem Unbekannten „Greensleeves“ komponiert wurde, lange dem Verdacht ausgesetzt, keine eigene Musik erschaffen zu können.

Seinem Credo als Retter vergessener Musik treu, begibt sich das Duo Kalinowsky-Kata in dem neuen Programm „THE KINGDOM OF MUSIC - britische Musik aus drei Jahrhunderten“ auf eine faszinierende Zeitreise in den wunderbaren Reich der britischen Musik von Barock bis Gegenwart und lädt die Zuschauer ein, die (wieder)entdeckten musikalischen Schätze zu genießen".
                                                                                                                                                          

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"THE KINGDOM OF MUSIC - britische Musik aus drei Jahrhunderten"

PROGRAMM

Michael Korb (*1963) / Ulrich Roever (1934-1997)
Arr. von Antony Baldwin (*1957)                                                                                                                      

HIGHLAND CATHEDRAL für Orgel solo

Henry Eccles (1671-1742) SONATE g-Moll
Largo - Allegro - Adagio - Allegro vivace

Samuel Wesley (1766-1837)
aus „12 Short Pieces for organ”:
9. Short Piece in d-Moll
für Orgel solo


Georg Friedrich Händel (1685-1759)
SONATE Nr. 6 G-Dur
Adagio - Allegro - Largo - Allegro


John Ebenezer West (1863-1929)
PASSACAGLIA h-Moll
für Orgel solo

Frank Bridge (1879-1941)
4 SHORT PIECES

Meditation
Spring Song
Lullaby                                                                                                                                                                                                                            
Country Dance

John Stanley (1713-1786)
VOLUNTARY Op. 7, No. VII e-Moll
Adagio - (Allegro)
für Orgel solo

John Rutter (*1945)
aus der „Suite Antique‟:
Prelude - Aria- Chanson

Samuel Sebastian Wesley (1810-1876)
CHORAL SONG C-Dur
für Orgel solo

Edward William Elgar (1857-1934)
SALUT D’AMOUR

Die beiden Biographien:

Semjon Kalinowsky

erhielt seine künstlerische Ausbildung als Bratschist an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg (1977-84) und später an der Staatlichen Musikakademie Danzig (1984-85).

Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmäßig bei renomierten Festivals in Europa und Israel auf. Er ist Mitglied beim Trio Arpeggione und spielt regelmäßig in Duo mit seiner Frau, der Pianistin Bella Kalinowska..

Zu den Höhepunkten der letzten Konzertsaisons gehörten seine Auftritte bei solchen Festivals, wie: Wuppertaler Orgeltage, Orgelfestival Rønne, IDO Düsseldorfer Orgelfestival, Bach-Tage Aachen, Orgelfestwochen Rheinland-Pfalz, Jewish Musik Days in Haifa, Orgelsommer Lübeck, Orgelsommer Darmstadt, Pargas Orgeldagar, Het Orgel Park Amsterdam, Orgelfrühling Eisenstadt, Orgeltage Hohenems, Orgelfestival Svendborg, Kathedralfestival Brügge und Orgelfestival Malta.

Als Herausgeber hat Semjon Kalinowsky zahlreiche in Vergessenheit geratene Werke für Viola, deren Notenmanuskripte er in den europäischen Musikbibliotheken aufgespürt hat, bei namhaften Verlagen wie: Robert Lienau, Peters, Hofmeister, Schott und Bärenreiter veröffentlicht.     Semjon Kalinowsky spielt eine Viola von Johann Baptist Schweitzer, 1817.

Konrad Kata

studierte 1987-92 Orgel bei Joachim Grubich an der Frédéric-Chopin-Musikakademie in Warschau und 1992-98 bei Martin Haselböck an der Musikhoschschule Lübeck. Seine Ausbildung vertiefte er bei über 20 Meisterkursen, die er bei führenden europäischen Pädagogen absolviert hat. In den Jahren 1994 und 1995 erhielt er Prämien beim Lübecker Possehl-Musikpreis-Wettbewerb und 1996 bekam er den 3. Preis beim Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb in Melk, Österreich. In den Jahren 1999-2009 erweiterte er seine Horizonte durch das Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Als Kammermusiker ist er Mitglied im Trio St. Cäcilia und ein gefragter Continuo-Spieler (Orgel und Cembalo) in verscheidenen Ensembles und Orchestern in Norddeutschland. Seit mehreren Jahren verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Bratschisten, Semjon Kalinowsky.

Konrad Kata ist Organist in der Pfarrei „Zu den Lübecker Märtyrern“ in Lübeck. Seit 1987 führt ihn eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker ins In- und Ausland. Rundfunk- und CD-Einspielungen begleiten seine musikalischen Aktivitäten.

 

 

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